[{"data":1,"prerenderedAt":712},["ShallowReactive",2],{"race-uci-gran-fondo-world-championships-niseko":3,"race-related-uci-gran-fondo-world-championships-niseko":656},{"slug":4,"slugAliases":5,"eventName":6,"city":7,"country":8,"eventDate":9,"updatedAt":10,"eventHomepageUrl":11,"proseName":12,"eventType":15,"courses":16,"editions":654},"uci-gran-fondo-world-championships-niseko",[],"UCI Gran Fondo World Championships Niseko","Kutchan","Japan","2026-08-27T00:00:00.000Z","2026-08-16T12:32:51.370Z","https://nisekoclassic.com/en/",{"de":13,"en":14},"die UCI Gran Fondo World Championships in Niseko","the UCI Gran Fondo World Championships in Niseko","Cycling",[17,136,286,479],{"raceName":18,"kind":19,"composedLegs":20,"startDate":21,"leg":20,"legGroup":20,"distanceInMeters":22,"elevationGainInMeters":23,"format":24,"profile":25,"intro":124,"description":127,"pacing":130,"training":133},"Individual Time Trial","STANDARD",null,"2026-08-27",15028,73,"FIXED_DISTANCE",{"classification":26,"routeShape":27,"totalAscentM":28,"totalDescentM":28,"netElevationM":29,"vertPerKm":30,"climbs":31,"remainingVertM":29,"gradientDistribution":32,"downsampledProfile":36,"trackPolyline":123},"FLAT","loop",72,0,4.8,[],{"flatPct":33,"upPct":34,"downPct":35,"steepUpPct":29,"steepDownPct":29},66.7,17,16.3,[37,39,42,45,48,51,53,55,58,60,63,65,67,69,71,73,75,77,80,82,84,86,88,90,92,95,97,98,100,102,104,106,108,110,112,114,116,118,120,122],{"km":29,"elevM":38},11,{"km":40,"elevM":41},0.38,10,{"km":43,"elevM":44},0.78,9,{"km":46,"elevM":47},1.15,8,{"km":49,"elevM":50},1.55,5,{"km":52,"elevM":47},1.93,{"km":54,"elevM":47},2.3,{"km":56,"elevM":57},2.7,7,{"km":59,"elevM":47},3.08,{"km":61,"elevM":62},3.45,13,{"km":64,"elevM":57},3.85,{"km":66,"elevM":50},4.22,{"km":68,"elevM":57},4.63,{"km":50,"elevM":70},4,{"km":72,"elevM":50},5.38,{"km":74,"elevM":44},5.78,{"km":76,"elevM":57},6.15,{"km":78,"elevM":79},6.55,15,{"km":81,"elevM":41},6.93,{"km":83,"elevM":41},7.3,{"km":85,"elevM":41},7.7,{"km":87,"elevM":50},8.07,{"km":89,"elevM":70},8.45,{"km":91,"elevM":70},8.85,{"km":93,"elevM":94},9.23,3,{"km":96,"elevM":50},9.63,{"km":41,"elevM":70},{"km":99,"elevM":57},10.38,{"km":101,"elevM":50},10.78,{"km":103,"elevM":57},11.15,{"km":105,"elevM":62},11.55,{"km":107,"elevM":47},11.93,{"km":109,"elevM":57},12.3,{"km":111,"elevM":47},12.7,{"km":113,"elevM":47},13.08,{"km":115,"elevM":50},13.45,{"km":117,"elevM":44},13.85,{"km":119,"elevM":44},14.23,{"km":121,"elevM":41},14.63,{"km":79,"elevM":38},"gyieGenfyYcRkA{ExQs@`HyGbuA}@rJ{i@rgEiLbi@~KxFyC|LuGnHkAtCyEhF_@hAcB{@yDvSMhGv@jHjGhMeGoKiAmHRcJtD}Rw]uQjMej@`]dQlLyi@xi@}fEvKqiBzEyQ`RjA",{"de":125,"en":126},"Das Einzelzeitfahren der UCI Gran Fondo World Championships in Niseko ist der einzige flache Wettbewerb der Titelwoche: fünfzehn Kilometer auf gesperrten Straßen um Kyowa, praktisch auf Meereshöhe und ohne einen Anstieg, der diesen Namen verdient. Entschieden wird hier nicht über Bergform, sondern darüber, wie lange du Position und Leistung zusammenhältst.","The individual time trial at the UCI Gran Fondo World Championships in Niseko is the only flat competition of the title week: fifteen kilometres on closed roads around Kyowa, effectively at sea level and without a single climb worth the name. This one is not decided by climbing form but by how long you can hold your position and your power together.",{"de":128,"en":129},"Der Kurs ist eine Wende-Strecke vom Kyowa Shogaigakushu Center aus, nördlich des Niseko-Massivs im flachen Küstenland. Start und Ziel liegen auf demselben Punkt, und dazwischen bewegt sich die Straße zwischen etwa vier und achtzehn Metern Seehöhe. Zwei Drittel der Strecke sind nach Steigungsverteilung schlicht flach, steile Abschnitte gibt es überhaupt keine. Die einzige Welle liegt um Kilometer sieben, kurz vor der Wende.\n\nDas macht die Aufgabe nicht leichter, sondern nur eindeutiger. Ohne Anstieg gibt es keinen Moment, in dem die Strecke dir eine Pause aufzwingt, und ohne Abfahrt keinen, in dem du Zeit geschenkt bekommst. Die Sekunden liegen in der Aerodynamik und in der Gleichmäßigkeit.\n\nGestartet wird ab sieben Uhr früh im Dreißig-Sekunden-Takt, zuerst die Frauen von der ältesten zur jüngsten Klasse, dann die Männer; Titelverteidiger und die Podestfahrer des Vorjahrs gehen in ihrer Klasse zuletzt. Vor dem eigenen Start steht die verpflichtende Radkontrolle. Das Feld ist ein reines Einladungsfeld: Wer hier steht, hat sich über ein Rennen der UCI Gran Fondo World Series qualifiziert, und das prägt das Niveau in jeder Altersklasse.","The course is an out-and-back from the Kyowa Shogaigakushu Center, north of the Niseko massif in flat coastal country. Start and finish sit on the same spot, and in between the road moves between roughly four and eighteen metres above sea level. Two thirds of the distance is flat by gradient distribution and there is no steep section at all. The only rise comes around kilometre seven, shortly before the turn.\n\nThat does not make the job easier, only clearer. With no climb, nothing on the course ever forces you to rest; with no descent, nothing ever gives time back. The seconds live in aerodynamics and in consistency.\n\nStarts run from seven in the morning at thirty-second intervals, women from the oldest category to the youngest and then the men, with defending champions and the previous year's podium riders going last in their class. A mandatory bike check precedes your own start. The field is invitational: everyone on this start ramp qualified through a UCI Gran Fondo World Series race, and that shows in every age group.",{"de":131,"en":132},"Auf einem Kurs ohne Höhenmeter ist die Leistungskurve die ganze Taktik. Fahre die ersten zwei Kilometer bewusst unter dem Wert, den du für realistisch hältst: Der Kaltstart um sieben Uhr täuscht, weil sich die Beine im Flachen lange gut anfühlen, und ein zu harter Beginn kostet auf der zweiten Hälfte ein Vielfaches.\n\nDie Wende ist die einzige Stelle, an der die Strecke Struktur vorgibt. Fahre sie eng und flach an, verliere keine Geschwindigkeit durch zu frühes Aufrichten und nimm die Beschleunigung danach in kleinen Stufen, nicht in einem Antritt. Rund um die Wende dreht sich auch die Windrichtung: Wer die Hinfahrt mit Rückenwind zu schnell fährt, bezahlt dafür fünfzehn Minuten lang.\n\nDie eigentliche Falle liegt in der Position. Im offenen Küstenland ist die Aeroposition wichtiger als jedes Wattziel, und sie ist genau das, was als Erstes aufgegeben wird, wenn der Puls steigt. Lieber zehn Watt weniger und tief bleiben als aufrecht mit der Zielleistung.","On a course with no elevation, the power curve is the entire tactic. Ride the first two kilometres deliberately under the number you think you can hold: a seven a.m. start flatters you because legs feel good on the flat for a long time, and going out hard costs several times over in the second half.\n\nThe turnaround is the only place the course imposes structure. Come into it tight and low, do not bleed speed by sitting up early, and rebuild the pace in steps rather than in one surge. The wind also reverses there: ride the outward leg too fast on a tailwind and you pay for it for the next fifteen minutes.\n\nThe real trap is positional. In open coastal country your aero position matters more than any power target, and it is the first thing to go when your heart rate climbs. Ten watts down and low beats sitting up on target power.",{"de":134,"en":135},"Für eine Altersklassenfahrerin oder einen Altersklassenfahrer dauert dieser Wettbewerb rund zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten. Die Belastung ist ein durchgehender Grenzwert ohne Erholungsfenster: eine einzige lange Anstrengung knapp an der Schwelle, aerob, aber ohne die Entlastungsphasen, die ein Bergzeitfahren durch Kurven und Rampen ganz von selbst mitbringt.\n\nDie rennentscheidende Phase sind die letzten fünf Kilometer nach der Wende. Bis dahin ist jede Position noch zu halten; danach zeigt sich, wer die Anfangsminuten diszipliniert gefahren ist. Trainiere deshalb Intervalle, die genau diese Struktur abbilden: zwanzig- bis fünfundzwanzigminütige Blöcke an der Schwelle, gefahren in Renn- und nicht in Trainingsposition, und einzelne Einheiten, in denen du die letzten fünf Minuten bewusst steigerst.\n\nDer zweite Schwerpunkt ist die Position selbst. Aerodynamik bringt auf einer flachen Fünfzehn-Kilometer-Strecke mehr als jede Formsteigerung in den letzten Wochen, aber nur, wenn du sie über die volle Dauer halten kannst. Baue Zeit auf dem Zeitfahrrad in die langen Einheiten ein, nicht nur in die harten, und arbeite an Nacken-, Rumpf- und Hüftbeweglichkeit, damit die tiefe Position am Ende nicht zur Bremse wird.\n\nHokkaido im Spätsommer ist warm und feucht, auch wenn es die kühlste Region Japans ist. Der frühe Start entschärft das Wetter, verschiebt aber das Aufwärmen in die kühlen Morgenstunden: Plane ein längeres, strukturiertes Warmfahren ein und übe es im Training so, wie du es am Renntag brauchst. Wer aus Europa anreist, sollte zusätzlich einige Einheiten so legen, dass sie in die japanische Vormittagszeit fallen.","For an age-group rider this competition lasts around twenty to twenty-five minutes. The demand is one continuous ceiling effort with no recovery window: a single long push just under threshold, aerobic, but without the natural relief that corners and ramps give you in a hill time trial.\n\nThe race is decided in the last five kilometres after the turn. Up to that point every position is still defensible; after it, the riders who were disciplined in the opening minutes come through. Train intervals that mirror exactly that shape: twenty to twenty-five minute blocks at threshold, ridden in race position rather than training position, plus sessions where you deliberately lift over the final five minutes.\n\nThe second focus is the position itself. On a flat fifteen kilometres, aerodynamics buys more than any fitness gained in the closing weeks, but only if you can hold it for the full duration. Put time on the time trial bike into your long rides, not only the hard ones, and work on neck, trunk and hip mobility so the low position does not become the limiter.\n\nHokkaido in late summer is warm and humid even though it is Japan's coolest region. The early start takes the edge off the weather but moves your warm-up into the cool of the morning: plan a longer structured warm-up and rehearse it in training exactly as you will need it on race day. If you are travelling from Europe, place some sessions so they fall in the Japanese late-morning window.",{"raceName":137,"kind":138,"composedLegs":139,"startDate":154,"leg":20,"legGroup":20,"distanceInMeters":155,"elevationGainInMeters":156,"format":24,"profile":157,"intro":274,"description":277,"pacing":280,"training":283},"Team Relay","RELAY",[140,145,148,151],{"discipline":141,"label":142,"legOrder":143,"distanceInMeters":144,"raceName":20,"elevationGainInMeters":20,"profile":20,"description":20},"BIKE","Rider 1 - open (male)",20,5796,{"discipline":141,"label":146,"legOrder":147,"distanceInMeters":144,"raceName":20,"elevationGainInMeters":20,"profile":20,"description":20},"Rider 2 - open (female)",21,{"discipline":141,"label":149,"legOrder":150,"distanceInMeters":144,"raceName":20,"elevationGainInMeters":20,"profile":20,"description":20},"Rider 3 - 40+ (either sex)",23,{"discipline":141,"label":152,"legOrder":153,"distanceInMeters":144,"raceName":20,"elevationGainInMeters":20,"profile":20,"description":20},"Rider 4 - 50+ (either sex)",25,"2026-08-28",23184,66,{"classification":158,"routeShape":27,"totalAscentM":159,"totalDescentM":160,"netElevationM":161,"vertPerKm":162,"climbs":163,"remainingVertM":29,"gradientDistribution":179,"downsampledProfile":184,"trackPolyline":273},"ROLLING",69,68,1,11.8,[164,171,174],{"startKm":165,"lengthKm":166,"avgGradientPct":167,"maxGradientPct":168,"elevGainM":169,"score":170,"category":20},0.5,0.3,5.4,8.3,16,1607,{"startKm":172,"lengthKm":166,"avgGradientPct":167,"maxGradientPct":168,"elevGainM":169,"score":173,"category":20},2.42,1626,{"startKm":175,"lengthKm":166,"avgGradientPct":176,"maxGradientPct":177,"elevGainM":169,"score":178,"category":20},4.38,5.3,8.2,1599,{"flatPct":180,"upPct":181,"downPct":182,"steepUpPct":183,"steepDownPct":29},33.2,29.7,35.8,1.3,[185,187,189,191,194,197,200,203,206,209,211,214,216,218,219,221,223,225,228,230,232,234,236,238,240,242,244,246,248,250,252,254,257,259,261,263,265,267,269,271],{"km":29,"elevM":186},176,{"km":188,"elevM":186},0.15,{"km":166,"elevM":190},177,{"km":192,"elevM":193},0.45,180,{"km":195,"elevM":196},0.6,186,{"km":198,"elevM":199},0.75,196,{"km":201,"elevM":202},0.9,195,{"km":204,"elevM":205},1.05,190,{"km":207,"elevM":208},1.2,189,{"km":210,"elevM":205},1.35,{"km":212,"elevM":213},1.48,187,{"km":215,"elevM":193},1.63,{"km":217,"elevM":190},1.78,{"km":52,"elevM":186},{"km":220,"elevM":186},2.08,{"km":222,"elevM":190},2.23,{"km":224,"elevM":193},2.38,{"km":226,"elevM":227},2.53,185,{"km":229,"elevM":202},2.68,{"km":231,"elevM":199},2.83,{"km":233,"elevM":205},2.98,{"km":235,"elevM":208},3.13,{"km":237,"elevM":205},3.28,{"km":239,"elevM":196},3.43,{"km":241,"elevM":193},3.58,{"km":243,"elevM":190},3.73,{"km":245,"elevM":186},3.88,{"km":247,"elevM":186},4.03,{"km":249,"elevM":190},4.18,{"km":251,"elevM":193},4.33,{"km":253,"elevM":227},4.45,{"km":255,"elevM":256},4.6,194,{"km":258,"elevM":199},4.75,{"km":260,"elevM":205},4.9,{"km":262,"elevM":208},5.05,{"km":264,"elevM":205},5.2,{"km":266,"elevM":196},5.35,{"km":268,"elevM":193},5.5,{"km":270,"elevM":190},5.65,{"km":272,"elevM":190},5.8,"mczdG}_`zYkCm@qNO[d]hQtAvLF{AiHlAcSaFkAw@XkCI_Ai@qNOi@l\\|GnApVd@{AiHlAcSaFkAw@XkCI_Ai@qNOi@l\\|GnApVd@{AiHlAcSmC]Ue@iDL",{"de":275,"en":276},"Der Team Relay der UCI Gran Fondo World Championships in Niseko ist der kürzeste und lauteste Titel der Woche: ein gesperrter Rundkurs mitten durch Kutchan, den jede der vier Personen im Team dreimal fährt. Rund zehn Minuten pro Person, ein Wechsel im Vorbeifahren, und eine Nationenwertung, die sich in einer Stunde entscheidet.","The team relay at the UCI Gran Fondo World Championships in Niseko is the shortest and loudest title of the week: a closed circuit through the middle of Kutchan, ridden three times by each of a team's four riders. About ten minutes per rider, a handover taken on the move, and a nations classification settled inside an hour.",{"de":278,"en":279},"Der Kurs ist ein knapp zwei Kilometer langer Stadtrundkurs mit Start und Ziel an der Kutchan General Gymnasium. Er ist nicht flach: Pro Runde liegt ein dreihundert Meter langer Anstieg mit gut fünf Prozent im Schnitt und maximal gut acht Prozent darin, dazu ein ebenso kurzer Gegenanstieg. Über drei Runden summiert sich das auf knapp siebzig Höhenmeter, verteilt auf sechs kurze, harte Rampen.\n\nGefahren wird in Vierer-Teams mit vorgeschriebener Zusammensetzung: eine Frau, ein Mann, dazu eine Person ab vierzig und eine ab fünfzig, jeweils unabhängig vom Geschlecht. Alle vier fahren dieselben drei Runden auf demselben Kurs; unterschiedlich ist nur, welchen Startplatz jemand ausfüllt und in welcher Reihenfolge das Team antritt. Diese Reihenfolge ist Taktik und wird bei der Fahrerbesprechung festgelegt.\n\nGestartet wird um sechzehn Uhr, in der Ortsmitte, bei geschlossenen Straßen und im Anschluss an eine Stunde Kursbesichtigung. Das ist der einzige Wettbewerb der Woche, den Zuschauende komplett überblicken, und die Rundenzählung liegt beim Team selbst: Die Kommissäre rufen niemanden auf, nach der dritten Runde weicht die Fahrerin oder der Fahrer rund zweihundert Meter nach der Ziellinie nach rechts aus.","The course is a town circuit just under two kilometres long, starting and finishing at the Kutchan General Gymnasium. It is not flat: each lap carries a three-hundred-metre rise averaging a little over five percent with pitches above eight, plus an equally short counter-climb. Over three laps that adds up to nearly seventy metres of climbing spread across six short, hard ramps.\n\nTeams are four riders with a prescribed composition: one woman, one man, plus one rider aged forty or over and one aged fifty or over, either sex. All four ride the same three laps of the same circuit; what differs is only which eligibility slot a rider fills and in what order the team goes out. That order is a tactical choice and is declared at the riders' briefing.\n\nThe start is at four in the afternoon in the town centre, on closed roads and after an hour of course familiarisation. It is the one competition of the week a spectator can watch in its entirety, and lap counting is the team's own responsibility: commissaires call nobody up, and after the third lap a rider pulls off to the right about two hundred metres past the finish line.",{"de":281,"en":282},"Zehn Minuten sind zu kurz für ein Rennen und zu lang für einen Sprint. Der Einsatz liegt oberhalb deiner Schwelle, aber unterhalb dessen, was du auf der ersten Rampe fahren könntest, und die erste Runde ist die einzige, in der du diesen Unterschied noch selbst in der Hand hast.\n\nDie Rampen entscheiden. Sechs Mal in zehn Minuten musst du eine kurze Steigung über fünf Prozent überfahren, und jedes Mal ist die Versuchung groß, im Wiegetritt draufzugehen, weil sie so kurz ist. Genau das ist die Falle: Wer die erste Runde über die Rampe drüberreißt, verliert in der dritten mehr, als der Antritt je eingebracht hat. Fahre sie sitzend, mit gleichmäßigem Druck, und nutze die Kuppe zum Wiederbeschleunigen statt den Anstieg selbst.\n\nDer Kurs ist ein Rundkurs mit Kurven im Stadtgebiet, das heißt Wiederbeschleunigung nach jeder Kurve. Halte Schwung durch saubere Linien, statt Geschwindigkeit erst zu vernichten und dann neu aufzubauen. Und die Übergabe gehört zum Rennen: Die letzten zweihundert Meter deiner dritten Runde fährst du voll, nicht ausrollend.","Ten minutes is too short for a race and too long for a sprint. The effort sits above your threshold but below what you could push on the first ramp, and the opening lap is the only one where that difference is still yours to control.\n\nThe ramps decide it. Six times in ten minutes you have to get over a short rise above five percent, and each time the temptation is to stand up and force it precisely because it is short. That is the trap: tear over the ramp on lap one and you lose more on lap three than the surge ever gained. Ride them seated with steady pressure and use the crest to rebuild speed rather than the climb itself.\n\nThis is a circuit with town-centre corners, which means re-accelerating out of every one of them. Carry momentum with clean lines instead of scrubbing speed and rebuilding it. And the handover is part of the race: the last two hundred metres of your third lap are ridden at full effort, not freewheeling.",{"de":284,"en":285},"Die Belastung dauert für die einzelne Person rund zehn Minuten und liegt damit in einem Bereich, den kaum jemand aus dem Granfondo-Training mitbringt: deutlich über der Schwelle, mit sechs anaeroben Spitzen an den Rampen und ohne echte Erholung dazwischen. Wer nur lange Ausfahrten und Schwellenblöcke im Programm hat, kommt hier in der zweiten Runde an eine Wand.\n\nRennentscheidend sind die kurzen Anstiege und die Wiederbeschleunigungen aus den Kurven. Beides trainierst du am besten gemeinsam: Intervalle von acht bis zwölf Minuten oberhalb der Schwelle, in die du alle neunzig Sekunden eine harte Rampe oder einen Antritt von zwanzig bis dreißig Sekunden einbaust. Das trifft die Struktur des Wettbewerbs genauer als jedes gleichmäßige Intervall derselben Länge.\n\nDazu kommt Renntechnik, die im Granfondo selten geübt wird. Fahre Kurven unter Belastung, übe das Anfahren aus niedriger Geschwindigkeit und mache dich mit dem Gefühl vertraut, im Sitzen über eine kurze Steigung zu drücken statt aufzustehen. Wenn dein Team es einrichten kann, fahrt die Besichtigungsstunde am Freitag gemeinsam und legt die Startreihenfolge erst danach endgültig fest.\n\nDer Sechzehn-Uhr-Start ist die wärmste Zeit des Tages im spätsommerlichen Hokkaido, und er kommt am Tag nach dem Zeitfahren für alle, die beides fahren. Plane die Aufwärmphase entsprechend kurz und intensiv, und übe im Training, eine harte Einheit am Nachmittag nach einem harten Vortag abzurufen.","For the individual rider the effort lasts about ten minutes, which puts it in a zone almost nobody brings across from gran fondo training: well above threshold, with six anaerobic spikes on the ramps and no real recovery between them. If your programme is long rides and threshold blocks, you will hit a wall on the second lap.\n\nThe short climbs and the re-accelerations out of the corners are what decide it, and they are best trained together: eight to twelve minute intervals above threshold with a hard ramp or a twenty to thirty second surge built in every ninety seconds. That matches the structure of the competition far better than a steady interval of the same length.\n\nAdd the race craft that gran fondo riding rarely demands. Corner under load, practise accelerating from low speed, and get comfortable pushing over a short rise seated rather than standing. If your team can arrange it, ride Friday's familiarisation hour together and only fix the running order afterwards.\n\nA four p.m. start is the warmest part of a late-summer Hokkaido day, and for anyone doing both it comes the day after the time trial. Plan a short, sharp warm-up accordingly, and practise producing a hard afternoon effort on the back of a hard previous day.",{"raceName":287,"kind":19,"composedLegs":20,"startDate":288,"leg":20,"legGroup":20,"distanceInMeters":289,"elevationGainInMeters":290,"format":24,"profile":291,"intro":467,"description":470,"pacing":473,"training":476},"Gran Fondo","2026-08-30",139524,2370,{"classification":292,"routeShape":27,"totalAscentM":293,"totalDescentM":294,"netElevationM":295,"vertPerKm":296,"climbs":297,"remainingVertM":347,"gradientDistribution":348,"downsampledProfile":353,"trackPolyline":466},"MOUNTAINOUS",2517,2519,-1,18.1,[298,306,311,317,324,329,334,340],{"startKm":299,"lengthKm":300,"avgGradientPct":301,"maxGradientPct":302,"elevGainM":303,"score":304,"category":305},10.7,1.6,6.2,9.9,100,9969,"4",{"startKm":307,"lengthKm":243,"avgGradientPct":50,"maxGradientPct":169,"elevGainM":308,"score":309,"category":310},13.58,188,18787,"3",{"startKm":312,"lengthKm":172,"avgGradientPct":313,"maxGradientPct":314,"elevGainM":315,"score":316,"category":305},70.7,4.4,9.2,107,10695,{"startKm":318,"lengthKm":319,"avgGradientPct":320,"maxGradientPct":321,"elevGainM":322,"score":323,"category":305},80.55,1.9,5.1,10.8,96,9599,{"startKm":325,"lengthKm":326,"avgGradientPct":167,"maxGradientPct":327,"elevGainM":205,"score":328,"category":310},82.65,3.55,15.6,19019,{"startKm":330,"lengthKm":231,"avgGradientPct":313,"maxGradientPct":331,"elevGainM":332,"score":333,"category":305},86.4,17.1,124,12424,{"startKm":335,"lengthKm":336,"avgGradientPct":268,"maxGradientPct":337,"elevGainM":338,"score":339,"category":20},108.98,1.4,9.7,77,7702,{"startKm":341,"lengthKm":262,"avgGradientPct":342,"maxGradientPct":343,"elevGainM":344,"score":345,"category":346},119.6,6.4,12.4,323,32329,"2",711,{"flatPct":349,"upPct":350,"downPct":182,"steepUpPct":351,"steepDownPct":352},19.8,35.9,4.3,4.2,[354,356,358,361,364,367,370,373,375,378,381,383,385,388,391,394,396,398,400,403,406,409,412,415,418,421,424,427,430,433,436,439,442,445,448,451,454,457,460,463],{"km":29,"elevM":355},284,{"km":241,"elevM":357},198,{"km":359,"elevM":360},7.15,234,{"km":362,"elevM":363},10.73,222,{"km":365,"elevM":366},14.3,276,{"km":368,"elevM":369},17.88,423,{"km":371,"elevM":372},21.45,318,{"km":153,"elevM":374},221,{"km":376,"elevM":377},28.58,14,{"km":379,"elevM":380},32.15,31,{"km":382,"elevM":57},35.73,{"km":384,"elevM":79},39.3,{"km":386,"elevM":387},42.88,44,{"km":389,"elevM":390},46.45,19,{"km":392,"elevM":393},50.03,89,{"km":395,"elevM":41},53.6,{"km":397,"elevM":94},57.18,{"km":399,"elevM":380},60.75,{"km":401,"elevM":402},64.33,106,{"km":404,"elevM":405},67.9,60,{"km":407,"elevM":408},71.45,155,{"km":410,"elevM":411},75.03,288,{"km":413,"elevM":414},78.6,368,{"km":416,"elevM":417},82.18,518,{"km":419,"elevM":420},85.75,684,{"km":422,"elevM":423},89.33,830,{"km":425,"elevM":426},92.9,748,{"km":428,"elevM":429},96.48,578,{"km":431,"elevM":432},100.05,406,{"km":434,"elevM":435},103.63,207,{"km":437,"elevM":438},107.2,113,{"km":440,"elevM":441},110.78,192,{"km":443,"elevM":444},114.35,249,{"km":446,"elevM":447},117.9,183,{"km":449,"elevM":450},121.48,262,{"km":452,"elevM":453},125.05,456,{"km":455,"elevM":456},128.63,353,{"km":458,"elevM":459},132.2,270,{"km":461,"elevM":462},135.78,191,{"km":464,"elevM":465},139.35,283,"crrdGw`xyYfJmWth@bb@dKqLtSqBx}@u]ba@~c@aPxUdP`j@^dKaC~FwLpHw@zEjm@nbCyXzj@~Hj]^hNrPtYuH~OTlPgEtLpGt_@iMnRqOdIcb@uHmJ{HqGYnJ|e@VhYnWrMdOb@lAtMwMmCyWzK`AvGxLsBdE`Dr@|HkDzG_WVq`@nMcMla@qDdWgMvL_FfU_QjKrBrq@hGh[lJjPw@|]rEbKcNtLKx_@nCdMaDfB}DkJyBDgChIWxWfKlRhh@nEhV`P|PvTpg@pRrSxBpH`VxVdNzQtW`DzNjRj[jGZpDeLhFcC~SvNdSt^bLlv@}Ff[nHhUiDrWkJrM_LhEwLBwVpl@eYvI{U`j@~_@jh@_GnaBqPxn@nDxCfa@`@rNbHnNqNdV`QfNeJj]qAf[zQ|n@lClVdSx^vJbHuBv@kPlHmT|OgM_@jc@uW`l@sh@yFmw@e]aOJgYqKa@xLnRzr@kElV}q@vMw[tc@yRhJ{O~i@yRmQa^gHgJjJsVgK_Itd@tAdj@_M`[a\\xf@yWjOkM~Nii@lWg]`ZwWo\\pA{XuLmE`TmY|`@ix@vQiSdP}FKab@iEit@eEcNfJaM|KyjAvEibA`^qmBtf@{lDnIcLgAkTtDmO~Euw@jJ}a@swA{d@kL{[cKmj@k_@{pAqHkH}W_H~JaE|LA_KoNNw[lDeJjFfJtDY}ByNDg_@hNgMsEcKv@}]mJkPgGc[eCoo@`C{FtNqGvDoS|NiPpCgRaHfN{[vM_b@_NoGZmH|IuCpQeOm@kLmN|EmTkAkOwY{a@}QdOgHhb@iEsAKkNsIoHoC|@t@|MnI`Si@hBaKcN}Fu[mO_OaLtFlRjMOlCiLsI}MG}FkIoOfRqOtBwGrKgF`ZgWLwDaEuRsCsD~F}Lpp@xQfTlU|@}G~Fk@jNsGtCjHpKs@xM`BdHiJfPbBnQsDvQqn@tOuExKPv_@wAvBcEuBE{PcEOs@fYfGnJaAxEuNmDkCoReCeA{AbD|AbWgEJ[oLuCgAkG~FFvPoGzA}DiEyGqVbFmMxICtCeFbAmd@_FsHomA`Csx@rZuU`XjPkf@yB_EiHDsF_FqNIkBg\\|BsMyKwTtD}h@qJk[AswAkEcP`IeTkF_SjDwPsMqRtCwJ~J{AhBiFmWcSqBuIvIuKCgOzEgIiC}NvKgKzAcSdJ{GsNgW{AqMrC}KqEkNxAiCrQ@fBuCcA_EqRcM|GgGiDyOjGcLoFeTsEue@xK}WgYy\\_F{]vAsHzDIpLfJ~ByJrJ`DhOwBbVyJjEyHdg@rY~FzJhm@|UzQ|^GrNqCrAhUxGtMdRdRmJdWdGzJoKvN@rAqWhB|@bArMpFBnCyNdLbAt^se@yAsIuLiBqCuEuI{g@Pwf@fw@pHjHyPoGeLHwJpTuTtCsJrKa{DfCkBbQbWvm@`JpRzThLzEdOlUtPoF~WpJv@bSiF~VlDrTMzPtRhXgJlW",{"de":468,"en":469},"Der Gran Fondo der UCI Gran Fondo World Championships in Niseko ist ein Rennen mit einem einzigen großen Argument: der Niseko Panorama Line, dem höchsten Anstieg Hokkaidos, der genau bei Streckenhälfte beginnt und vom Talboden bis auf über achthundert Meter führt. Wer die ersten siebzig Kilometer im flachen Land falsch einteilt, fährt den Rest des Tages hinterher.","The gran fondo at the UCI Gran Fondo World Championships in Niseko is a race built around one argument: the Niseko Panorama Line, Hokkaido's highest climb, which begins exactly at halfway and lifts the road from the valley floor to over eight hundred metres. Get the first seventy kilometres of lowland wrong and you spend the rest of the day chasing.",{"de":471,"en":472},"Die Runde startet und endet auf der Gondola Zaka Street am Skiort Niseko Tokyu Grand Hirafu, knapp dreihundert Meter hoch. Die ersten dreißig Kilometer verlieren netto fast dreihundert Höhenmeter, aber nicht am Stück: Nach einem ersten Abstieg steigt die Straße um Kilometer elf und vierzehn noch einmal auf über dreihundert Meter, bevor sie endgültig bis fast auf Meereshöhe abfällt. Danach folgen vierzig Kilometer flaches, welliges Land entlang des Shiribetsu und durch Rankoshi. Auf diesem Abschnitt fährt sich das Rennen wie ein Kriterium über vierzig Kilometer: Gruppen bilden sich, es geht schnell, und Höhenmeter gibt es kaum.\n\nBei Kilometer siebzig kippt der Tag. Von dort steigt die Straße fast ohne Unterbrechung neunzehn Kilometer lang bis auf achthundertneununddreißig Meter am höchsten Punkt bei Kilometer neunundachtzig. Der Schnitt liegt bei knapp vier Prozent, was ihn nicht leicht macht, sondern lang: Es ist ein Anstieg, den man ganze Stunden fährt, mit einzelnen steileren Rampen bis über fünfzehn Prozent darin. Danach fallen sechzehn Kilometer Abfahrt nach Kyowa hinunter.\n\nDas Ende ist eigenständig genug, um es getrennt zu betrachten. Nach welligem Zwischenland setzt bei Kilometer hundertzwanzig noch einmal ein fünf Kilometer langer Anstieg mit sechs bis zwölf Prozent an, gut dreihundert Höhenmeter, und erst danach geht es über eine letzte Abfahrt und einen abschließenden hundert Meter hohen Gegenanstieg zurück nach Hirafu. Gefahren wird auf vollständig gesperrten Straßen, mit drei Verpflegungszonen, in denen niemand angereicht bekommt: Wer trinken will, hält an und füllt selbst.","The loop starts and finishes on Gondola Zaka Street at the Niseko Tokyu Grand Hirafu ski resort, just under three hundred metres up. The first thirty kilometres shed nearly three hundred metres net, but not in one go: after an opening drop the road climbs back above three hundred metres around kilometres eleven and fourteen before falling away to near sea level. Forty kilometres of flat, rolling country along the Shiribetsu and through Rankoshi follow. Through that stretch the race behaves like a forty-kilometre criterium: groups form, the pace is high, and there is barely any climbing.\n\nAt kilometre seventy the day turns over. From there the road rises almost without interruption for nineteen kilometres to eight hundred and thirty-nine metres at the high point around kilometre eighty-nine. The average is a shade under four percent, which does not make it easy so much as long: this is a climb measured in hours, with individual ramps above fifteen percent inside it. Sixteen kilometres of descent to Kyowa follow.\n\nThe finale is distinct enough to consider on its own. After rolling intermediate country, a five-kilometre climb at six to twelve percent kicks in at kilometre one hundred and twenty, worth a good three hundred metres, and only then does a final descent and a closing hundred-metre counter-climb lead back to Hirafu. Roads are fully closed, and there are three feed zones where nothing is handed to you: if you want to drink, you stop and fill your own bottle.",{"de":474,"en":475},"Die schwerste Entscheidung des Tages fällt in den ersten siebzig Kilometern, in denen nichts weh tut. Flach, schnell, in der Gruppe, mit einer langen Abfahrt zum Auftakt: Genau hier verbrennen Fahrerinnen und Fahrer die Reserven, die sie zwei Stunden später brauchen. Fahre im Flachen so viel Windschatten wie möglich und widerstehe der Versuchung, Führungsarbeit zu leisten, nur weil es sich leicht anfühlt.\n\nDie Panorama Line ist der Wettkampf. Neunzehn Kilometer bei knapp vier Prozent bedeuten eine Anstrengung von deutlich über einer Stunde, und die richtige Intensität liegt unter dem, was der flache Schnitt suggeriert. Teile sie in Drittel: Das erste fährst du klar unterhalb der Schwelle, das zweite an der Schwelle, und erst im letzten entscheidest du anhand dessen, was noch da ist. Die steileren Rampen mitten im Anstieg sind keine Gelegenheit anzugreifen, sondern die Stellen, an denen ein zu harter Beginn sichtbar wird.\n\nDie zweite Falle liegt hinter dem Gipfel. Nach der langen Abfahrt kommt bei Kilometer hundertzwanzig noch ein Fünf-Kilometer-Anstieg, und der trifft auf Beine, die vier bis fünf Stunden im Rennen sind. Wer den Gipfel der Panorama Line als Ziellinie behandelt, verliert dort. Plane außerdem den Verpflegungsstopp aktiv ein: Selbst nachfüllen kostet Zeit, aber ein nicht getrunkener Liter kostet auf dem letzten Anstieg mehr.","The hardest decision of the day is made in the first seventy kilometres, where nothing hurts. Flat, fast, in a group, opening with a long descent: this is exactly where riders burn the reserves they will need two hours later. Sit in as much as you can on the lowland and resist doing turns just because it feels easy.\n\nThe Panorama Line is the race. Nineteen kilometres at just under four percent means an effort well over an hour, and the right intensity is below what the shallow average suggests. Split it into thirds: ride the first clearly under threshold, the second at threshold, and only decide the last one on what is actually left. The steeper ramps inside the climb are not an invitation to attack; they are where an over-hard start becomes visible.\n\nThe second trap sits beyond the summit. After the long descent, another five-kilometre climb arrives at kilometre one hundred and twenty, and it meets legs that are four to five hours into the race. Treat the top of the Panorama Line as the finish line and that is where you lose. Plan the feed stop deliberately too: refilling your own bottle costs time, but a litre you did not drink costs more on that last climb.",{"de":477,"en":478},"Für eine Altersklassenfahrerin oder einen Altersklassenfahrer bedeuten hundertvierzig Kilometer mit rund zweitausendvierhundert Höhenmetern einen Renntag von etwa viereinhalb bis sechs Stunden. Der Charakter ist zweigeteilt und genau das macht ihn schwierig: erst zwei Stunden im schnellen Gruppenrennen mit wechselnden Belastungen im Flachen, dann eine einzelne aerobe Dauerleistung von über einer Stunde am Berg. Beides trainiert man nicht mit denselben Einheiten.\n\nDie rennentscheidende Phase ist der lange Anstieg ab Kilometer siebzig, und zwar unter Vorermüdung. Genau so gehört er trainiert: lange Ausfahrten mit dem Hauptanstieg am Ende, nicht am Anfang. Blöcke von sechzig bis neunzig Minuten an oder knapp unter der Schwelle bei flacher Steigung bilden die Panorama Line ab; wer keinen entsprechend langen Berg zur Verfügung hat, ersetzt ihn durch dieselbe Dauer im Flachen mit schwerem Gang und niedriger Trittfrequenz.\n\nDer zweite Schwerpunkt ist der Schlussteil. Ein fünf Kilometer langer Anstieg mit über sechs Prozent nach fünf Stunden verlangt etwas anderes als derselbe Anstieg frisch: kurze, steilere Wiederholungen ans Ende langer Einheiten gelegt, mehrfach über die Vorbereitung verteilt. Dazu gehört Abfahrtstechnik, denn zwischen den beiden Anstiegen liegen sechzehn Kilometer Abfahrt, auf denen sich Gruppen neu bilden.\n\nZwei Bedingungen prägen die Vorbereitung zusätzlich. Ende August ist Hokkaido warm und feucht, und der Start um sechs Uhr früh bedeutet, dass der Schlussanstieg in die wärmsten Stunden fällt: Hitzegewöhnung gehört ins Programm. Und die Verpflegung ist Selbstbedienung, mit Stopps in den Zonen statt Anreichen aus der Hand. Übe das Trinken und Nachfüllen im Training so, wie du es im Rennen brauchst, und rechne den Zeitverlust vorher ein statt spontan darauf zu verzichten.","For an age-group rider, a hundred and forty kilometres with around two thousand four hundred metres of climbing means a race day of roughly four and a half to six hours. The demand splits in two, and that is what makes it awkward: first two hours of fast group racing with variable efforts on the flat, then a single sustained aerobic effort of over an hour on the climb. The same sessions do not build both.\n\nThe race is decided on the long climb from kilometre seventy, and specifically on it under fatigue. Train it that way: long rides with the main climb at the end rather than the start. Blocks of sixty to ninety minutes at or just under threshold on shallow gradients replicate the Panorama Line; without a climb of that length, substitute the same duration on the flat in a big gear at low cadence.\n\nThe second focus is the finale. A five-kilometre climb above six percent after five hours asks something different from the same climb fresh: put short, steeper repetitions at the end of long rides, repeatedly across the build. Descending skill belongs here too, because sixteen kilometres of descent separate the two climbs and that is where groups re-form.\n\nTwo conditions shape the preparation further. Late August in Hokkaido is warm and humid, and a six a.m. start means the closing climb falls in the warmest hours, so heat acclimatisation belongs in the plan. And feeding is self-service, with stops in the zones instead of hand-ups. Rehearse drinking and refilling in training the way you will need it, and budget the lost time in advance rather than skipping the stop on the day.",{"raceName":480,"kind":19,"composedLegs":20,"startDate":288,"leg":20,"legGroup":20,"distanceInMeters":481,"elevationGainInMeters":482,"format":24,"profile":483,"intro":642,"description":645,"pacing":648,"training":651},"Medio Fondo",76225,1572,{"classification":484,"routeShape":27,"totalAscentM":485,"totalDescentM":486,"netElevationM":295,"vertPerKm":487,"climbs":488,"remainingVertM":526,"gradientDistribution":527,"downsampledProfile":532,"trackPolyline":641},"HILLY",1666,1667,21.9,[489,494,499,503,508,510,516,521],{"startKm":362,"lengthKm":490,"avgGradientPct":491,"maxGradientPct":302,"elevGainM":492,"score":493,"category":305},1.58,6.3,99,9937,{"startKm":495,"lengthKm":496,"avgGradientPct":320,"maxGradientPct":327,"elevGainM":497,"score":498,"category":310},13.6,5.63,285,28533,{"startKm":500,"lengthKm":241,"avgGradientPct":176,"maxGradientPct":501,"elevGainM":462,"score":502,"category":310},19.43,15.7,19082,{"startKm":504,"lengthKm":231,"avgGradientPct":313,"maxGradientPct":505,"elevGainM":506,"score":507,"category":305},23.18,17.4,125,12454,{"startKm":509,"lengthKm":336,"avgGradientPct":268,"maxGradientPct":337,"elevGainM":338,"score":339,"category":20},45.75,{"startKm":511,"lengthKm":512,"avgGradientPct":491,"maxGradientPct":513,"elevGainM":514,"score":515,"category":20},48.85,0.68,11.1,43,4275,{"startKm":517,"lengthKm":253,"avgGradientPct":518,"maxGradientPct":495,"elevGainM":519,"score":520,"category":310},56.38,6.8,304,30385,{"startKm":522,"lengthKm":300,"avgGradientPct":313,"maxGradientPct":523,"elevGainM":524,"score":525,"category":20},74.53,8.1,70,6996,213,{"flatPct":528,"upPct":529,"downPct":530,"steepUpPct":531,"steepDownPct":268},12.2,36.3,39.6,6.5,[533,534,537,539,542,545,548,550,552,554,557,560,563,566,569,572,575,578,581,584,587,590,593,596,599,601,603,606,608,610,613,616,619,622,625,628,631,634,636,639],{"km":29,"elevM":355},{"km":535,"elevM":536},1.95,223,{"km":538,"elevM":308},3.9,{"km":540,"elevM":541},5.85,226,{"km":543,"elevM":544},7.8,248,{"km":546,"elevM":547},9.75,243,{"km":549,"elevM":366},11.7,{"km":551,"elevM":444},13.68,{"km":553,"elevM":456},15.63,{"km":555,"elevM":556},17.58,444,{"km":558,"elevM":559},19.52,535,{"km":561,"elevM":562},21.48,642,{"km":564,"elevM":565},23.43,727,{"km":567,"elevM":568},25.38,821,{"km":570,"elevM":571},27.33,791,{"km":573,"elevM":574},29.28,758,{"km":576,"elevM":577},31.23,676,{"km":579,"elevM":580},33.17,579,{"km":582,"elevM":583},35.13,499,{"km":585,"elevM":586},37.08,401,{"km":588,"elevM":589},39.05,289,{"km":591,"elevM":592},41,173,{"km":594,"elevM":595},42.95,133,{"km":597,"elevM":598},44.9,116,{"km":600,"elevM":196},46.85,{"km":602,"elevM":256},48.8,{"km":604,"elevM":605},50.75,263,{"km":607,"elevM":541},52.7,{"km":609,"elevM":447},54.65,{"km":611,"elevM":612},56.6,130,{"km":614,"elevM":615},58.55,286,{"km":617,"elevM":618},60.5,402,{"km":620,"elevM":621},62.45,432,{"km":623,"elevM":624},64.43,400,{"km":626,"elevM":627},66.38,316,{"km":629,"elevM":630},68.33,290,{"km":632,"elevM":633},70.28,203,{"km":635,"elevM":208},72.22,{"km":637,"elevM":638},74.18,208,{"km":640,"elevM":465},76.13,"crrdGu`xyYbG}L~AyIbUfUzO|KxADhGyIzBwAtSqBvLkHr^sMlPuErAn@tJlLdObN|A|BTxCc@nBwL|JeApD^`DvOxf@XzCK~CsBtF{L|Hw@bBMnBlLdg@d`@`{AaYvj@jHdZ`AdRbP`YwHrOQ|Bl@fMiE~KHxC`GnXInEsBdEqRhPuDbAyCFgF{@mMcE_Iu@mJ{HyCaAwBf@nJ|e@JvE]xIh@vGhBzAlSzI`Ov@lB`CCpIsLwBkB@yRpHqAbBEhDxAdB~BBbGmBvDlAfAhBj@fDMhDe@bB{AlB}Ap@qUC}]~JeDbFkFvT}EfLeBjG{BbCwSjHcDjBiBTeIy@_GoEgFy@uGmCsEF}HrIg@`B_ApLkAbBqA^{LiBsJuJ_@eBH{BtDqL\\oCE_Ew@}GeA_DmEgEkMqUaAy@iBC{CbBqKdKgAxFsC|WwAfBwATqBiBKkNsIoH_B@o@z@KnA`AlKnI`S@|@k@j@iA{@eAyDqFmF}Fu[eNkN{BMmGvBo@\\OxA`@r@tF`C|DzEvCx@@tBy@l@}DuB_CkEcAg@}Fm@yFT_BsGmAq@u@HoOfRgAb@uHa@_CzAkHjLkBvIi@rKqAtBqBHeLoAoFrAwDaE{MwDyCb@gCxCiA`EeErY_EfJe@hEtAxFnO|NnPa@lBXj@r@W|BaGrCk@jNaFjAq@hARlBvGbHs@xM`BdHa@lAuCbBqDtJErFhBzIcDfIa@zHa[hJoLNgBd@eAhAuDbH_@tBPv_@wAvB_CScAaBVgN]sAeAaA}Bp@[fC^nIw@nJb@bBbFjGG`Cy@vAmCRgJaE}@{BmAsNo@y@uAKiAx@QhBfCjQi@vDmBr@kB_ASu@HaJq@gAcAKmEtBsAxBO~Bd@bLk@jA{F~@uAm@kAcBuG}R_@kDz@yFfDsEjBgAlFbAt@k@~AyDbAmd@kB_FgD{AgMlBiZoAyW\\oIlAgI|DaIhB}DxCmKhAiFnDaJlDgKpIaIzNg@_B~@uExCsHzH}L`@{BGeCqBkDyA[mFTyEwEeKtAgB}AiBm]XsB|AyCHiBs@yBuCuBwDgJ]kCrD}h@qC{K}DqJa@}BAswAmDoI]sE`@{ClFsIp@uD[{EcDiGk@yCVoEvBuEZqCeA_EqIeFq@cBIgBpAkGbAkBpB_AlG[zA{BLmBi@oBoAmAsSeMeAmBk@gFLuBz@aB|DuAnAgBReBWaLzEgIIyCcCaEBaDvKgKh@_CRuK\\mBjAaAbEi@tAoDg@aEcJkKgByD{AqMdCyHLcBuDgJ[cC\\}Az@k@bIv@nGu@|@k@h@iBQ_Cq@_A_OsGsAkA]cBn@sC~Dq@l@aABeCoCuD_@cB@yBp@yBxD{C^mCoFeTYcQgDqNQ_DT}Cr@}BtHgJRyDeAyBuF_EgEwHgHwFs@_DG_GwCaKi@iHh@wDdB{AjB?xHnIhC`@vB_CLqFnD|BnFb@tMmBnE{A~EsDvHiBnAuBn@kDbBYrElFhJ`B~CzBfFfG|GnBlGhKpH~@nFfEzFbB|T`KxFlLtDpDtAzCpAtHCnIg@~BwAz@|TtGxCdDbFrJxA~@nAOrEiFtHqBbFPpPpFbAc@bGyIdO?lA}Bc@uP^sAh@Y~A`AbAtMx@^|D[l@iAn@cJ^aAfCM~GfA~[c_@xAoEOmEiAeCcAo@qJy@sAqA}@cCuI{g@T}f@h`@dBdTdFl@Q~AsGpEeH{FiJk@uE`@aFbCqElPaNtCsJhBwSfHkfDbCwBdLlSbDbCj[vFnMf@zB`ApRzThLzEdOlU|BFvLwFzUzJbAIz@lLCtEm@rDeDfKUbElDrTLnD[jKl@|AlFrEtInN_BxIcG|L",{"de":643,"en":644},"Der Medio Fondo der UCI Gran Fondo World Championships in Niseko dreht die Dramaturgie des langen Rennens um: Die Niseko Panorama Line kommt hier nicht nach hundert Kilometern, sondern gleich zu Beginn. Nach fünfundzwanzig Kilometern steht die Entscheidung am höchsten Punkt Hokkaidos, und die zweite Hälfte ist ein welliges Rennen um das, was übrig geblieben ist.","The medio fondo at the UCI Gran Fondo World Championships in Niseko inverts the long race's dramaturgy: here the Niseko Panorama Line does not arrive after a hundred kilometres but almost immediately. Twenty-five kilometres in, the selection is made at Hokkaido's high point, and the second half is a rolling race over whatever is left.",{"de":646,"en":647},"Auch dieser Kurs beginnt auf der Gondola Zaka Street in Hirafu und kehrt dorthin zurück. Nach einem kurzen Abstieg in den ersten Kilometern geht es ab Kilometer zehn direkt an die Panorama Line, diesmal von der Hirafu-Seite: sechzehn Kilometer Anstieg bis auf achthundertneununddreißig Meter, in mehrere Stufen zwischen gut vier und gut sechs Prozent gegliedert und mit Rampen bis über fünfzehn Prozent.\n\nDanach folgt die längste Abfahrt des Tages, gut zwanzig Kilometer bis auf etwas über hundert Meter hinunter. Der Rest der Runde ist ausgesprochen wellig: Bei Kilometer sechsundfünfzig steht noch ein viereinhalb Kilometer langer Anstieg mit knapp sieben Prozent, dazwischen und danach reiht sich kurzes Auf und Ab. Nur zwölf Prozent der Strecke sind nach Steigungsverteilung wirklich flach, das ist deutlich weniger als beim langen Rennen.\n\nGefahren wird dieser Bewerb von den Männern ab sechzig und den Frauen ab fünfzig. Das ist keine Wahl zwischen zwei Distanzen, sondern eine Zuordnung nach Altersklasse, und es prägt das Rennen: Auf der Startlinie in Hirafu stehen die erfahrensten Felder des Wochenendes, jedes mit eigener Weltmeisterschaftswertung. Zwei Verpflegungszonen liegen auf der Strecke, mit Selbstbedienung wie im langen Rennen, und die Straßen sind vollständig gesperrt.","This course also starts on Gondola Zaka Street in Hirafu and returns there. After a short drop over the opening kilometres, it heads straight onto the Panorama Line from kilometre ten, this time from the Hirafu side: sixteen kilometres of climbing to eight hundred and thirty-nine metres, broken into steps of a good four to a good six percent with ramps above fifteen.\n\nThe longest descent of the day follows, a good twenty kilometres down to a little over a hundred metres. The rest of the loop is markedly rolling: a four-and-a-half kilometre climb at almost seven percent waits at kilometre fifty-six, with short ups and downs before and after it. Only twelve percent of the distance is genuinely flat by gradient distribution, considerably less than on the long course.\n\nThis competition is raced by men aged sixty and over and women aged fifty and over. It is not a choice between two distances but an allocation by age category, and it shapes the racing: the start line in Hirafu holds the most experienced fields of the weekend, each with its own world championship classification. Two feed zones sit on the course, self-service as in the long race, and the roads are fully closed.",{"de":649,"en":650},"Ein Anstieg nach zehn Kilometern verlangt eine Einteilung, die den meisten Rennen widerspricht. Die Beine sind frisch, das Feld ist noch komplett, und beides verführt dazu, den Berg als Rennen zu fahren, statt als das erste Drittel eines Rennens. Genau hier liegt die Hauptfalle dieses Kurses.\n\nFahre die Panorama Line nach eigener Leistung, nicht nach der Gruppe. Sechzehn Kilometer bei gut vier bis gut sechs Prozent bedeuten etwa eine Stunde am Berg; wer die ersten Kilometer im Roten fährt, um eine Gruppe zu halten, hat oben zwar Anschluss, aber nichts mehr für die zweite Hälfte. Die steileren Rampen fährst du mit gleichmäßigem Druck durch, nicht mit Antritten.\n\nEntschieden wird das Rennen aber im welligen Schlussteil und am Anstieg bei Kilometer sechsundfünfzig. Nach der langen Abfahrt ist die Kernmuskulatur kalt und die Konzentration niedrig, und ausgerechnet dort beginnt ein Abschnitt, in dem kaum ein Kilometer flach ist. Iss und trink auf der Abfahrt, nicht danach, und gehe den Anstieg bei Kilometer sechsundfünfzig bewusst kontrolliert an: Er ist kürzer und steiler als alles, was du seit dem Gipfel gefahren bist.","A climb ten kilometres in demands a plan that runs against most racing instinct. The legs are fresh, the field is still whole, and both tempt you to ride the mountain as the race rather than as its first third. That is this course's principal trap.\n\nRide the Panorama Line to your own numbers, not to the group. Sixteen kilometres at a good four to a good six percent is about an hour of climbing; going into the red early to hold a wheel gets you over the top in company and with nothing for the second half. Ride the steeper ramps through with even pressure rather than surges.\n\nThe race, though, is decided in the rolling finale and on the climb at kilometre fifty-six. After the long descent your core is cold and your concentration is low, and that is precisely where a section begins in which hardly a kilometre is flat. Eat and drink on the descent rather than after it, and take the kilometre fifty-six climb deliberately under control: it is shorter and steeper than anything you have ridden since the summit.",{"de":652,"en":653},"Sechsundsiebzig Kilometer mit gut fünfzehnhundert Höhenmetern ergeben für eine Altersklassenfahrerin oder einen Altersklassenfahrer einen Renntag von rund drei bis vier Stunden. Der Charakter ist der eines Bergrennens mit welligem Anhang: eine große aerobe Dauerleistung früh, danach zweieinhalb Stunden mit ständig wechselnder Belastung und ohne nennenswerte Erholungsstrecken.\n\nDie rennentscheidende Phase ist zweigeteilt, und beide Teile brauchen eigene Einheiten. Für den frühen langen Anstieg trainierst du Blöcke von fünfundvierzig bis sechzig Minuten an der Schwelle, ausdrücklich mit gutem Warmfahren davor, weil du sie im Rennen ebenfalls fast aus dem Stand abrufen musst. Für den Schlussteil zählen kurze, wiederholte Anstiege von vier bis sechs Minuten, gefahren am Ende einer drei- bis vierstündigen Ausfahrt.\n\nAbfahrtstechnik ist auf diesem Kurs kein Nebenthema. Zwanzig Kilometer zusammenhängende Abfahrt sind ein erheblicher Teil des Renntages, sie bestimmen, in welcher Gruppe du in den welligen Schlussabschnitt kommst, und sie sind die einzige Gelegenheit zu essen und zu trinken. Übe beides zusammen, also Verpflegung im Rollen auf technisch anspruchsvollem Terrain.\n\nDas Wetter arbeitet in diesem Bewerb eher für dich als gegen dich: Der frühe Start und ein Anstieg in den ersten Rennstunden bedeuten, dass der höchste Punkt vor der Tageshitze erreicht ist. Wichtiger ist die Gegenrichtung, nämlich die zwanzig Kilometer lange Abfahrt vom Gipfel Hokkaidos in den frühen Morgenstunden. Nimm eine Weste oder Armlinge mit und plane, wo du sie anziehst.","Seventy-six kilometres with a good fifteen hundred metres of climbing gives an age-group rider a race day of roughly three to four hours. The character is that of a mountain race with a rolling appendix: one large sustained aerobic effort early, then two and a half hours of constantly varying load with no meaningful recovery stretches.\n\nThe decisive phase comes in two parts and each needs its own sessions. For the early long climb, train blocks of forty-five to sixty minutes at threshold, explicitly with a proper warm-up first, because in the race you have to produce it almost from cold as well. For the finale, what counts is short repeated climbs of four to six minutes ridden at the end of a three to four hour ride.\n\nDescending is not a side issue on this course. Twenty continuous kilometres of descent are a substantial part of the race day, they determine which group you reach the rolling finale in, and they are your only real chance to eat and drink. Practise both together: fuelling on the move on technically demanding terrain.\n\nThe weather works more for you than against you here. An early start and a climb in the opening hours mean the high point is reached before the heat of the day. The greater concern is the opposite direction, a twenty-kilometre descent from Hokkaido's summit in the early morning. Carry a gilet or arm warmers and plan where you put them on.",[655],{"eventName":6,"eventDate":9,"eventHomepageUrl":11},[657,667,677,687,694,704],{"slug":658,"eventName":659,"proseName":660,"city":663,"country":664,"eventType":15,"eventDate":665,"distanceInMeters":666,"elevationGainInMeters":380,"classification":26},"harburger-rg-einzelzeitfahren-moorwerder","Harburger RG Einzelzeitfahren Moorwerder 2026",{"de":661,"en":662},"Harburger RG Einzelzeitfahren Moorwerder","Harburger RG Moorwerder Individual Time Trial","Hamburg","Germany","2026-08-20T00:00:00.000Z",15000,{"slug":668,"eventName":669,"proseName":670,"city":673,"country":664,"eventType":15,"eventDate":674,"distanceInMeters":675,"elevationGainInMeters":676,"classification":26},"rst-lubeck-zeitfahrcup-4-lauf-salem","RST Lübeck Zeitfahrcup 2026 – 4. Lauf (Salem)",{"de":671,"en":672},"RST Lübeck Zeitfahrcup – 4. 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