
Die Mitteldistanz der Challenge Peguera-Mallorca ist ein Rennen der Übergänge: zweimal aus dem Wasser an den Strand, wenige Meter später auf das Rad und sofort landeinwärts ins Hügelige, nach der Rückkehr an denselben Platz vier flache Runden durch den Ort. Wer hier vorne landet, hat selten die stärkste Einzeldisziplin, sondern die sauberste Verbindung zwischen den dreien.
Für die nächste Austragung steht noch kein Termin fest. Strecke, Höhenmeter und Streckenprofil stammen aus der letzten Austragung.
Der Tag beginnt mit einem gemeinsamen Start vom Sand der Platja de Torà. Die 1,9 Kilometer werden in zwei Schleifen geschwommen, zwischen denen du das Wasser verlässt, über den Strand läufst und wieder einsteigst. Vom Ausstieg sind es nur rund 150 Meter in die Wechselzone, und die bleibt den ganzen Tag derselbe Ort: Hier steigst du aufs Rad, hierher kommst du 90 Kilometer später zurück, und von hier führt ein rund 500 Meter langes Verbindungsstück auf den Laufkurs.
T1 ist kurz, und genau darin liegt die Schwierigkeit. Du kommst mit hohem Puls aus dem Wasser, sitzt binnen weniger Minuten im Sattel und drehst noch im Ortsgebiet landeinwärts, wo die Strecke zu steigen beginnt. T2 kehrt die Lage um: Nach Stunden auf welligem, technischem Terrain wechselst du auf einen flachen Rundkurs, auf dem nichts mehr das Tempo für dich reguliert. Dazu kommt eine Zeitstruktur, die man kennen sollte, denn sie beendet Rennen: ein Limit unterwegs auf der Radstrecke bei Kilometer 60,5, ein zweites bei der Rückkehr in die Wechselzone.
Der Rahmen ist ein Ferienort, kein Sportgelände. Start, Wechselzone, Laufrunden und Ziel liegen im Zentrum von Peguera, die Straßen sind gesperrt, und weil der Laufkurs viermal am Ziel vorbeiführt, siehst du dasselbe Publikum immer wieder. Veranstaltet wird das Rennen von der Fundación Calvià, es ist Qualifikationsrennen für The Championship der Challenge Family, und die Startplätze sind regelmäßig vergriffen.
+1.243 m
+198 m
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 4,1 | 1,4 km | 5,6 % | 12,7 % | +78 m | — |
| km 15,2 | 1,5 km | 3,2 % | 5,4 % | +48 m | — |
| km 30 | 1 km | 3,6 % | 5,2 % | +36 m | — |
| km 40,2 | 1,8 km | 3,5 % | 7,4 % | +62 m | — |
| km 47,6 | 1,4 km | 5,7 % | 12,7 % | +78 m | — |
| km 58,7 | 1,6 km | 3,1 % | 5,6 % | +49 m | — |
| km 73,5 | 1 km | 3,6 % | 5,2 % | +36 m | — |
| km 83,7 | 1,8 km | 3,5 % | 7,3 % | +62 m | — |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
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Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Die 1,9 Kilometer Schwimmen sind der kürzeste Hebel des Tages und kosten am meisten, wenn du sie als eigenes Rennen anlegst. Schwimm die erste Schleife kontrolliert, nutze den Strandabschnitt dazwischen zum Durchatmen statt zum Sprinten, und geh mit einem Puls auf das Rad, der sich in den ersten zehn Minuten wieder einpendeln kann. Diese ersten zehn Minuten führen bereits bergauf.
Entschieden wird der Tag in der zweiten Radhälfte und in der dritten Laufrunde. Wer auf dem Rad die Hügel des ersten Durchgangs mit frischen Beinen mitnimmt, zahlt nicht dort, sondern zwei Stunden später auf einem völlig flachen Kurs, auf dem kein Gelände den Fehler kaschiert. Nimm den Übergang aus T2 bewusst langsamer, als er sich anfühlt.
Verpflegung ist hier eine Planungsaufgabe. Das Rad ist der einzige Abschnitt, auf dem du feste Nahrung sinnvoll aufnehmen kannst, und was bis T2 nicht im Körper ist, holst du auf einer schattenlosen Promenade in der Mittagssonne nicht mehr auf. Rechne rückwärts: Wie viel du auf dem Rad brauchst, entscheidet sich daran, wie du dich in Runde drei fühlen willst.

Rechne für die Mitteldistanz mit vier bis sieben Stunden, je nach Radform. Der Belastungscharakter wechselt dabei dreimal grundlegend: ein kurzer, intensiver Schwimmstart, ein langer Abschnitt mit ständig schwankender Leistung, und am Ende eine gleichförmige aerobe Dauerbelastung, in der nichts mehr variiert außer deiner Ermüdung.
Der erste Trainingsschwerpunkt ist die Verbindung, nicht die Einzeldisziplin. Übe Schwimmen mit Ausstieg und Wiedereinstieg: aufstehen, über Sand laufen, zurück ins Wasser und den Rhythmus sofort wiederfinden, ist eine eigene Fähigkeit und kommt in diesem Rennen vor. Übe genauso den Ablauf in der Wechselzone samt Wechselbeuteln, statt ihn am Renntag zu improvisieren.
Der zweite Schwerpunkt ist der Renntag als Ganzes. Absolviere in der Vorbereitung mindestens zwei lange Einheiten, die Schwimmen, Rad und Laufen in dieser Reihenfolge und mit der geplanten Verpflegung durchspielen, auch ohne volle Distanz. Ziel ist nicht der Umfang, sondern die Prüfung des Plans: Trinkmenge, Kalorien pro Stunde, Wechselzeiten.
Zu den Bedingungen: Für mitteleuropäische Athletinnen und Athleten liegt das Rennen am Saisonende, nach Wochen, in denen zu Hause schon kühl trainiert wurde. In Peguera erwartet dich dagegen ein Meer, das der Veranstalter aus früheren Ausgaben als ruhig beschreibt, und eine sonnige, warme Mittagszeit. Plane in den letzten Wochen bewusst warme Einheiten ein und schwimm im Salzwasser mit Orientierung, statt dich auf die Bahn zu verlassen.

Lade die Abschnitte von Challenge Peguera-Mallorca einzeln als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Challenge Peguera-Mallorca ist 113 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Challenge Peguera-Mallorca hat rund 1.441 Höhenmeter auf 113 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Die Radstrecke von Challenge Peguera-Mallorca ist als Hügelig (Rolling) eingestuft, im Schnitt 12,4 Höhenmeter pro Kilometer. 29 % der Strecke sind flach, 32 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 2 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg auf der Radstrecke von Challenge Peguera-Mallorca beginnt bei Kilometer 4,1, ist 1,4 km lang, steigt im Schnitt 5,6 % an und bringt 78 Höhenmeter. Insgesamt sind 8 Anstiege erfasst.
Ja. Die einzelnen Streckenabschnitte von Challenge Peguera-Mallorca stehen auf dieser Seite je als eigene GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Challenge Peguera-Mallorca sollte die Vorbereitung 113 km, 1.441 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Challenge Peguera-Mallorca sollte 113 km, 1.441 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Ein Termin für die nächste Austragung steht noch nicht fest. Zuletzt gestartet wurde am 17. Oktober 2026.
Challenge Peguera-Mallorca findet in Peguera, Spain statt.
Bei Challenge Peguera-Mallorca stehen 4 Distanzen zur Wahl — Middle Distance: 113 km; Relay Middle Distance: 113 km; Challenge Women Mallorca Run: 4 km; Challenge4ALL: 2 km.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: challenge-mallorca.com. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.