
Der IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun ist eine Mitteldistanz mit einem echten Alpenpass in der Mitte: Nach 1,9 Kilometern im Zeller See führt die Radstrecke ab Kilometer 22 in einem einzigen, 13 Kilometer langen Anstieg auf den Filzensattel, bevor ein flacher Halbmarathon am See über das Ergebnis entscheidet. Bekannt auch als IRONMAN Zell am See und IRONMAN 70.3 Zell am See.
Für die nächste Austragung steht noch kein Termin fest. Strecke, Höhenmeter und Streckenprofil stammen aus der letzten Austragung.
Geschwommen wird eine Runde im Zeller See, Start und Wechselzone liegen am Strandbad in Zell am See-Schüttdorf. Die Radstrecke ist eine einzige grosse Schleife, keine Rundenstrecke: Die ersten 21 Kilometer rollen ohne nennenswerte Steigung ostwärts durch das Salzachtal bis zum tiefsten Punkt der Strecke bei 662 Metern.
Dort beginnt der Abschnitt, der das Rennen prägt. In einem durchgehenden Anstieg von 13,2 Kilometern Länge werden 627 Höhenmeter gesammelt, im Schnitt 4,7 Prozent, mit einer deutlich steileren Rampe von neun bis zehn Prozent auf den letzten zweieinhalb Kilometern hinauf zum höchsten Punkt am Filzensattel auf 1.288 Metern. Danach folgt eine vierzehn Kilometer lange Abfahrt mit Passagen um elf Prozent Gefälle hinunter nach Saalfelden, und die letzten vierzig Kilometer verlaufen flach durch das Zeller Becken an Kaprun vorbei zurück zum Start. Gut vierzig Prozent der Radstrecke liegen innerhalb eines Prozents Steigung.
Der Halbmarathon besteht aus einem kurzen Anlauf aus der Wechselzone und zwei Runden entlang des westlichen Seeufers. Er ist mit rund sechzig Höhenmetern praktisch eben und endet nicht am Ausgangspunkt, sondern im Zentrum von Zell am See.
+1.062 m
+57 m
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 14,4 | 0,9 km | 3,8 % | 8,4 % | +33 m | — |
| km 19,8 | 0,4 km | 3,1 % | 4,2 % | +13 m | — |
| km 21,9 | 7,3 km | 4,3 % | 9,1 % | +313 m | Kat. 3 |
| km 30,1 | 4,9 km | 6 % | 16,6 % | +295 m | Kat. 3 |
| km 53,8 | 0,5 km | 4,2 % | 7,9 % | +22 m | — |
| km 79,2 | 0,4 km | 4,6 % | 7,7 % | +16 m | — |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
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Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Die Radstrecke teilt sich in drei klar getrennte Aufgaben, und jede verlangt eine andere Leistung. Die ersten einundzwanzig Kilometer im Tal sind schnell und verleiten dazu, Watt zu verbrennen, die später fehlen; hier gehört die Leistung deutlich unter das, was sich möglich anfühlt.
Rennentscheidend ist der Anstieg ab Kilometer 22. Dreizehn Kilometer am Stück bedeuten je nach Niveau vierzig bis sechzig Minuten Klettern, und die Schlussrampe mit neun bis zehn Prozent liegt genau dort, wo der Anstieg schon lange dauert. Wer den unteren, flacheren Teil zu hart fährt, bezahlt oben und danach doppelt.
Die eigentliche Falle liegt aber hinter dem Pass: Vierzig flache Kilometer nach der Abfahrt fühlen sich nach Erholung an, sind aber die Strecke, auf der viele die Beine endgültig leerfahren. Fahre sie kontrolliert und nutze sie zum Nachtanken, denn der flache Halbmarathon ist ehrlich und zeigt jede Übertretung sofort.

Rechne als Altersklassen-Athlet mit etwa 4:45 bis 6:30 Stunden Gesamtbelastung, auf diesem Kurs eher am oberen Rand. Der Belastungscharakter ist überwiegend gleichmäßig aerob, aber einmal deutlich unterbrochen: ein einzelner, langer Kletterblock von rund einer Stunde mitten in der Radstrecke.
Genau dieser Block ist die rennentscheidende Phase. Trainiere deshalb lange, gleichmäßige Anstiege statt kurzer Intervalle: Einheiten von dreissig bis sechzig Minuten am Stück im geplanten Anstiegstempo bereiten besser vor als zehn kurze Bergstücke. Definiere vorab eine Leistungsobergrenze für die Schlussrampe und übe, sie einzuhalten, wenn der Anstieg schon vierzig Minuten dauert.
Die vierzehn Kilometer Abfahrt mit Passagen um elf Prozent verlangen Fahrsicherheit und eine leichte Übersetzung; wer bergab verkrampft, verliert Zeit und Beine. Danach folgen vierzig flache Kilometer in Aeroposition, also gehören lange Zeitfahreinheiten mit stabiler Position ebenso ins Programm wie das Klettern.
Der flache Halbmarathon belohnt einen ökonomischen, gleichmäßigen Laufstil. Baue Koppelläufe direkt nach hügeligen Radeinheiten ein, damit die Beine den Wechsel von Kletterbelastung auf flaches Lauftempo kennen. Im Wasser zählt Freiwasserroutine über 1,9 Kilometer im kühlen Bergsee, inklusive Orientierung und Schwimmen in der Gruppe.

Lade die Abschnitte von IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun einzeln als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun ist 113,1 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun hat rund 1.119 Höhenmeter auf 113,1 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Die Radstrecke von IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun ist als Hügelig (Rolling) eingestuft, im Schnitt 11,4 Höhenmeter pro Kilometer. 39 % der Strecke sind flach, 27 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 2 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg auf der Radstrecke von IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun beginnt bei Kilometer 21,9, ist 7,3 km lang, steigt im Schnitt 4,3 % an und bringt 313 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: Kat. 3. Insgesamt sind 6 Anstiege erfasst.
Ja. Die einzelnen Streckenabschnitte von IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun stehen auf dieser Seite je als eigene GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun sollte die Vorbereitung 113,1 km, 1.119 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun sollte 113,1 km, 1.119 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Ein Termin für die nächste Austragung steht noch nicht fest. Zuletzt gestartet wurde am 30. August 2026.
IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun findet in Zell am See, Austria statt.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: ironman.com. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.