
Flach und schnell: Der Oberbank Linz Donau Marathon führt in einem Rundkurs an der Donau entlang, mit 97 Höhenmetern auf 42 Kilometern und keinem kategorisierten Anstieg. Das ist ein Profil für Bestzeiten. Wer sich auf den Linz Marathon vorbereitet, baut das Training um ein konstant hohes Marathontempo herum auf, nicht um Bergarbeit. Bekannt auch als Linz Marathon, Linz Donau Marathon und Linzer Marathon.
Der Oberbank Linz Donau Marathon gehört seit 2002 zu den großen Stadtmarathons Österreichs, zuletzt mit über 21.000 Teilnehmenden über alle Bewerbe. Der Marathon selbst gilt als schnelle Strecke, das Höhenprofil bestätigt das, 97 Höhenmeter verteilen sich auf 42,195 Kilometer, also gut zwei Höhenmeter pro Kilometer, ohne einen einzigen nennenswerten Anstieg. Über neunzig Prozent der Strecke verlaufen komplett eben, steile Passagen gibt es schlicht nicht. Die Streckenführung ist eine Schleife durch Linz mit der Donau als Leitmotiv, inklusive Querung über die neue Eisenbahnbrücke. Start und Ziel liegen nah beieinander, sodass Anreise und Logistik am Renntag einfach bleiben. Was an Profilhärte fehlt, ersetzt die Stadt durch Atmosphäre, Musik entlang der Strecke und ein Publikum, das den Lauf seit über zwei Jahrzehnten als Volksfest versteht. Für ambitionierte Läuferinnen und Läufer ist Linz damit ein klassischer Bestzeitkurs im Frühjahr, flach, gut asphaltiert und mit großem Feld, das in fast jedem Zielzeitbereich Gruppen zum Mitlaufen bietet. Für alle anderen ist es die Gelegenheit, die Marathondistanz unter den denkbar fairsten topografischen Bedingungen anzugehen.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Weil kein Anstieg das Tempo für dich reguliert, musst du es hier selbst tun: Das ist die eigentliche Aufgabe auf einem so flachen Kurs. Der Rundkurs endet mit nur siebzehn Metern Nettoanstieg fast auf Starthöhe, es gibt also keinen Grund, die erste Hälfte schneller anzugehen als die zweite.
Über 93 Prozent der Strecke sind eben, der Rest sind flache Wellen von wenigen Metern; nimm sie über die Anstrengung, nicht über das Tempo, und beschleunige nicht reflexartig bergab. Das Rennen wird nicht an einem Berg entschieden, sondern ab Kilometer 30, wenn sich zeigt, wer das Anfangstempo ehrlich gewählt hat.
Die klassische Falle ist der schnelle, mühelose Start: Auf einer Bestzeitstrecke fühlen sich zehn Sekunden pro Kilometer zu schnell lange harmlos an und rächen sich erst im Finale.

Ein flacher Stadtmarathon wie Linz ist für Altersklassenläuferinnen und -läufer eine Belastung von etwa dreieinhalb bis fünf Stunden, nahezu vollständig gleichmäßig und aerob. Es gibt keine Anstiege, hinter denen du dich erholen oder verstecken kannst, das Rennen ist eine einzige lange Frage an deine Tempohärte und deinen Energiehaushalt.
Der Kern der Vorbereitung ist deshalb klassisch, ein über zwölf bis sechzehn Wochen wachsender Umfang mit einem wöchentlichen langen Lauf, der schrittweise auf 30 bis 35 Kilometer ansteigt. Da der Kurs kaum Rhythmuswechsel erzwingt, gewinnen Läufe im geplanten Marathontempo besonderes Gewicht, etwa als Endbeschleunigung im langen Lauf oder als eigenständige Einheiten von 10 bis 20 Kilometern.
Rennentscheidend ist auf diesem Profil nicht eine Streckenstelle, sondern dein Pacing. Die ebene Strecke und die Gruppen im großen Feld verführen dazu, die ersten zehn Kilometer zu schnell zu laufen. Trainiere das Gegenteil, kontrollierte erste Drittel in langen Läufen und ein Gefühl für dein Tempo ohne ständigen Blick auf die Uhr.
Dazu kommt die Verpflegung, bei vier und mehr Stunden gleichmäßiger Belastung entscheidet die Kohlenhydratzufuhr über die letzten zehn Kilometer. Übe Gels oder Riegel und das Trinken im Laufschritt in jedem langen Lauf. Etwas Stabilisations- und Fußkräftigung schützt vor der monotonen Belastung des Asphalts, mehr Spezialarbeit verlangt dieser Kurs nicht.

Lade die Strecke von Oberbank Linz Donau Marathon als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Oberbank Linz Donau Marathon ist 42,2 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Oberbank Linz Donau Marathon hat rund 97 Höhenmeter auf 42,2 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Oberbank Linz Donau Marathon ist als Flach eingestuft, im Schnitt 2,3 Höhenmeter pro Kilometer. 94 % der Strecke sind flach, 3 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 0 % sind steiler als 6 %.
Ja, Oberbank Linz Donau Marathon ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Ja. Die Strecke von Oberbank Linz Donau Marathon steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Oberbank Linz Donau Marathon sollte die Vorbereitung 42,2 km, 97 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Oberbank Linz Donau Marathon sollte 42,2 km, 97 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Oberbank Linz Donau Marathon findet am 11. April 2027 statt.
Oberbank Linz Donau Marathon findet in Linz, Austria statt.
Bei Oberbank Linz Donau Marathon stehen 4 Distanzen zur Wahl — Marathon: 42,2 km; Half Marathon: 21,1 km; Quarter Marathon: 10,5 km; Generali 5K: 5 km.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: linzmarathon.at. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.