
Das Finale des RST Lübeck Zeitfahrcups in Obernwohlde beschließt die Serie mit einem kurzen, flachen Einzelzeitfahren über 9,0 Kilometer. Der Rundkurs kommt ohne echte Anstiege aus und schließt höhengleich. Auf gut dreizehn Minuten zählt eine hohe, gleichmäßige Leistung ohne Erholungsphasen.
Für die nächste Austragung steht noch kein Termin fest. Strecke, Höhenmeter und Streckenprofil stammen aus der letzten Austragung.
Das Finale des RST Lübeck Zeitfahrcups wird auf einer 9 Kilometer langen Runde bei Obernwohlde im Kreis Stormarn ausgetragen. Es ist die kompakteste Strecke der Serie und zugleich die ausgeglichenste: 42 Höhenmeter, kein einziger registrierter Anstieg, Start und Ziel auf gleicher Höhe. Das Profil pendelt unmerklich zwischen 14 und 38 Metern, rund 60 Prozent der Runde sind komplett flach, und Steilstücke in beide Richtungen fehlen vollständig.
Als fünfter und letzter Lauf der Saison fällt das Finale auf einen Dienstagabend Anfang September, Start ab 18:15 Uhr. Mit zunehmend früher Dämmerung gehört es zu den stimmungsvolleren Terminen der Serie. Gefahren wird wie immer auf öffentlichen, nicht abgesperrten Straßen nach Straßenverkehrsordnung, gewertet in zwei Klassen: Zeitfahrräder und Rennräder ohne Aufsätze. Die Anmeldung läuft per E-Mail bis zum Sonntag davor, Gaststarter sind willkommen. Für alle, die über die Saison Punkte gesammelt haben, entscheidet sich hier die Cupwertung, und die kurze, schnelle Runde sorgt dafür, dass es dabei auf jede Sekunde ankommt.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Neun flache Kilometer als Rundkurs bedeuten eine kurze, intensive Belastung dicht an der Schwelle von Anfang bis Ende. Es gibt keine kategorisierten Anstiege, nur sanfte Wellen von wenigen Metern, über die du den Druck gleichmäßig hältst, statt zu spurten und zu rollen. Weil sich der Kurs schließt, mitteln sich die Windrichtungen aus: Plane keine großen Wechsel, sondern eine durchgehend konstante Leistung.
Die Entscheidung fällt in der aerodynamischen Konstanz über die volle, kurze Distanz. Die typische Falle ist der zu harte Start: Bei einem Zeitfahren dieser Länge liegt die Versuchung nahe, sofort voll zu drücken, doch ein überzogener erster Kilometer kostet im Schlussdrittel mehr, als er einbringt.
Fahre die ersten Minuten kontrolliert an dein Zielniveau heran und steigere über die letzten Kilometer.

Neun flache Kilometer bedeuten 12 bis 16 Minuten Vollgas, die kürzeste Belastung der Serie und die intensivste. Gefahren wird deutlich über der Schwelle, nahe an der maximalen aeroben Leistung; die anaeroben Speicher werden vom Start weg mit angezapft und sind im Ziel leer. Es ist die Art Anstrengung, bei der die Beine schon nach drei Minuten protestieren und der Kopf die restlichen zehn übernimmt.
Weil die Strecke keinerlei Geländewechsel bietet, gibt es keine markierte rennentscheidende Stelle; entscheidend ist das Anfangstempo. Die größte Gefahr auf so kurzen Kursen ist der überzogene Start: Die ersten 90 Sekunden fühlen sich immer zu leicht an. Wer sie kontrolliert übersteht und ab Minute drei konstant am Limit fährt, holt das Maximum heraus; die letzten zwei Kilometer dürfen dann komplett über dem nachhaltigen Bereich liegen.
Die Vorbereitung gleicht der eines Verfolgungsfahrers light: Intervalle im Bereich der maximalen Sauerstoffaufnahme (etwa fünfmal 3 bis 4 Minuten mit gleich langen Pausen) bilden den Kern, ergänzt um Schwellenarbeit als Fundament und gezielte Starts mit Leistungsbegrenzung, um das Anfangspacing zu automatisieren.
Da das Finale am Ende der Cupsaison liegt, bringen die vorherigen Läufe die beste Standortbestimmung; in der letzten Woche reichen kurze Aktivierungen. Material und Position sollten zu diesem Zeitpunkt längst erprobt sein: Auf 12 Minuten gibt es keine Zeit, irgendetwas zu korrigieren.

Lade die Strecke von RST Lübeck Zeitfahrcup – Finale in Obernwohlde als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
RST Lübeck Zeitfahrcup – Finale in Obernwohlde ist 9 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
RST Lübeck Zeitfahrcup – Finale in Obernwohlde hat rund 42 Höhenmeter auf 9 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
RST Lübeck Zeitfahrcup – Finale in Obernwohlde ist als Flach eingestuft, im Schnitt 4,7 Höhenmeter pro Kilometer. 61 % der Strecke sind flach, 19 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 0 % sind steiler als 6 %.
Ja, RST Lübeck Zeitfahrcup – Finale in Obernwohlde ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Ja. Die Strecke von RST Lübeck Zeitfahrcup – Finale in Obernwohlde steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für RST Lübeck Zeitfahrcup – Finale in Obernwohlde sollte die Vorbereitung 9 km, 42 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für RST Lübeck Zeitfahrcup – Finale in Obernwohlde sollte 9 km, 42 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Ein Termin für die nächste Austragung steht noch nicht fest. Zuletzt gestartet wurde am 8. September 2026.
RST Lübeck Zeitfahrcup 2026 – Finale (Obernwohlde) findet in Obernwohlde, Germany statt.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: rst-luebeck.de. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.