
Der Welser Sparkasse OÖ City Night Run ist ein Abendrennen über 5,2 Kilometer auf Asphalt, zwei Runden durch die beleuchtete Innenstadt mit Start und Ziel bei der Stadthalle. Höhenmeter gibt es praktisch keine, entschieden wird über die Fähigkeit, in den engen Kurven der Altstadt das Tempo nicht zu verlieren. Bekannt auch als Wels City Night Run, City Night Run Wels und Welser City Night Run.
Für die nächste Austragung steht noch kein Termin fest. Strecke, Höhenmeter und Streckenprofil stammen aus der letzten Austragung.
Die Runde ist 2,6 Kilometer lang und wird zweimal gelaufen. Vom Start bei der Stadthalle führt sie durch den neuen Welser Volksgarten bis zur Traun, ein Stück am Wasser entlang zur Adlerstraße und dann in den historischen Kern: am Burggarten vorbei über den Stadtplatz, die Ringstraße hinunter zur Pollheimerstraße und durch den Ledererturm, den letzten erhaltenen der vier früheren Stadttore. Über Stadtplatz und Traungasse geht es zurück zum Start.
Das Höhenprofil ist mit 24 Metern Gesamtaufstieg auf 5,2 Kilometer flach, und die wenigen Meter sind Straßenneigung, kein Anstieg: 67 Prozent der Strecke liegen ohne messbare Steigung, der Rest verteilt sich auf sanftes An- und Abfallen zwischen Volksgarten und Traun. Der Untergrund ist durchgehend Asphalt.
Was die Strecke prägt, ist nicht das Profil, sondern die Stadtgeometrie: eine kurze Runde durch Gassen, Torbögen und über einen Hauptplatz bringt eine hohe Dichte an Richtungswechseln, und alles passiert im Dunkeln unter Straßenbeleuchtung. Der Veranstalter macht daraus ausdrücklich ein Nachtthema, viele im Feld laufen mit eigener Beleuchtung.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
5,2 Kilometer auf flachem Asphalt heißt: das Rennen läuft von der ersten Minute an im oberen Intensitätsbereich, eine Aufwärmphase im Rennen gibt es nicht. Wer sich an die Zielgeschwindigkeit erst herantasten will, verliert in einem Feld, das die kurze Distanz sofort schnell angeht.
Entscheidend ist die zweite Runde und dort besonders der Abschnitt durch die Altstadt. Die Kurven kosten in jeder Runde mehrfach Tempo, und weil jedes Wiederbeschleunigen bei dieser Intensität teuer ist, gewinnt nicht das höchste Spitzentempo, sondern die gleichmäßigste Kurvenarbeit. Nimm die Kurven weit heraus, statt an der Innenlinie zu bremsen.
Die typische Falle ist die erste Runde: das Startgetümmel, die Beleuchtung und die kurze Distanz verleiten zu einem Eröffnungskilometer deutlich über Renntempo, der sich in der zweiten Runde durch die enge Passage am Ledererturm rächt. Kalkuliere die erste Runde ein paar Sekunden langsamer als die zweite und plane den Zielsprint erst ab der Traungasse.

Die Renndauer liegt für die meisten zwischen 18 und 30 Minuten. Das ist eine Belastung nahe der maximalen Sauerstoffaufnahme über die gesamte Distanz: Verpflegung spielt keine Rolle, dafür jede Sekunde Tempoüberschuss zu Beginn.
Der Belastungscharakter ist gleichmäßig hart, aber nicht gleichmäßig schnell. Weil das Profil praktisch flach ist, kommt die einzige Unruhe aus den Richtungswechseln, und diese wiederholten Beschleunigungen machen aus einem 5-Kilometer-Rennen muskulär eine Serie kurzer Antritte im Schwellen- bis VO2max-Bereich.
Rennentscheidend ist deshalb Tempohärte in Verbindung mit Kurventechnik. Wer nur auf der Bahn oder auf geraden Radwegen trainiert, verliert in der Altstadtpassage mehr Zeit als jeder Höhenmeter in einem Bergrennen kostet.
Setze im Aufbau auf Intervalle im 5-Kilometer-Renntempo und darüber, etwa 5 bis 8 mal 1000 Meter oder kürzere Serien mit knapper Pause, und lege einen Teil davon auf einen kurzen Rundkurs mit engen Wendepunkten statt auf die Gerade. Ein paar Abendeinheiten nach Sonnenuntergang gewöhnen Augen und Trittsicherheit an das Laufen unter Kunstlicht, und ein Rennsimulation über zwei Runden desselben Kurses zeigt, wie viel Tempo dich die Kurven wirklich kosten.

Lade die Strecke von Welser Sparkasse OÖ City Night Run als GPX-Datei für Uhr oder Radcomputer herunter.
Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
Welser Sparkasse OÖ City Night Run ist 5,2 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Welser Sparkasse OÖ City Night Run hat rund 24 Höhenmeter auf 5,2 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Welser Sparkasse OÖ City Night Run ist als Flach eingestuft, im Schnitt 4,4 Höhenmeter pro Kilometer. 67 % der Strecke sind flach, 13 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 0 % sind steiler als 6 %.
Ja, Welser Sparkasse OÖ City Night Run ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Ja. Die Strecke von Welser Sparkasse OÖ City Night Run steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Welser Sparkasse OÖ City Night Run sollte die Vorbereitung 5,2 km, 24 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Welser Sparkasse OÖ City Night Run sollte 5,2 km, 24 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Ein Termin für die nächste Austragung steht noch nicht fest. Zuletzt gestartet wurde am 1. Oktober 2026.
Welser Sparkasse OÖ City Night Run 2026 findet in Wels, Austria statt.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: citynightrun.at. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.