
Der ZeitFahr-CUP Speed Seibersdorf 44 fährt dieselbe pfeilflache Runde durch das Leithatal wie die 22-Kilometer-Variante, aber zweimal. Aus einem Zeitfahren von gut einer halben Stunde wird damit eine Belastung von rund einer Stunde, und die Aufgabe verschiebt sich: Nicht die Spitzenleistung entscheidet, sondern was von ihr auf der zweiten Runde noch übrig ist.
Für die nächste Austragung steht noch kein Termin fest. Strecke, Höhenmeter und Streckenprofil stammen aus der letzten Austragung.
Gestartet wird wie bei der kurzen Variante am Parkplatz in der Hauptstrasse in Seibersdorf auf knapp 190 Metern. Die Runde führt über Reisenberg nach Hof an der Leitha und zurück, und wird zweimal gefahren, insgesamt knapp 45 Kilometer.
An Terrain ändert das nichts: Die Strecke bleibt zwischen 176 und 202 Metern, es gibt keinen kategorisierten Anstieg und keine Abfahrt, die Erholung schenkt. Was sich ändert, ist die Wiederholung. Die zweite Runde führt über bereits bekannte Kilometer, und genau dieses Wissen ist ein zweischneidiges Werkzeug: Es erlaubt eine präzise Einteilung, macht aber auch jeden Fehler der ersten Runde ein zweites Mal spürbar.
Gewertet wird wie in der ganzen Serie getrennt nach Zeitfahrrad und Rennrad sowie nach Damen und Herren, dazu läuft eine Paarwertung. Gestartet wird ab Mittag in Einzelabständen ohne Windschatten. Über eine Stunde im offenen Tal wird der Wind zum bestimmenden Faktor, und weil zwei Runden gefahren werden, trifft jeder Windabschnitt zweimal.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Eine Stunde flaches Zeitfahren ist eine andere Aufgabe als eine halbe. Die Zielleistung liegt näher an der Schwelle als darüber, und der Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Zeit entsteht fast ausschließlich auf der zweiten Runde.
Nutze den Rundenkurs als Werkzeug. Fahre die erste Runde bewusst als die kontrolliertere von beiden, mit einer Leistung, von der du überzeugt bist, sie ein zweites Mal wiederholen zu können. An der Durchfahrt hast du dann eine echte Zwischenzeit und einen belastbaren Vergleich, statt nur ein Gefühl. Wer die erste Runde als Bestzeit fährt, verliert auf der zweiten mehr, als er gewonnen hat.
Die eigentliche Falle ist die Wiederholung der Windabschnitte. Der Gegenwindteil kommt zweimal, und beim zweiten Mal auf müden Beinen. Halte dort die Leistung konstant statt das Tempo, bleib in der Aeroposition und akzeptiere die niedrigere Geschwindigkeit. Und weil die Belastung eine Stunde dauert, gehört im Gegensatz zur kurzen Variante Trinken tatsächlich in den Plan.

Für die 44 flachen Kilometer solltest du je nach Leistungsniveau rund 55 bis 80 Minuten Fahrzeit einplanen. Der Belastungscharakter ist eine einzige durchgehende Belastung an der Schwelle, ohne Antritte und ohne Erholung, nur eben deutlich länger als bei einem klassischen Kurzzeitfahren. Damit rückt die aerobe Ausdauer neben der reinen Schwellenleistung ins Zentrum.
Die Basis sind lange Schwellenblöcke. Steigere von 2 mal 20 Minuten über 3 mal 20 Minuten hin zu einer durchgehenden Belastung von 50 bis 60 Minuten knapp unterhalb der Schwelle, die die Renndauer abbildet. Fahre diese Einheiten in der Renn-Position, denn eine Stunde tief auf dem Aufleger belastet Rücken, Nacken und Atmung anders als zwanzig Minuten.
Rennentscheidend ist die zweite Runde. Trainiere deshalb bewusst die Fähigkeit, nach 30 Minuten an der Schwelle noch einmal dieselbe Leistung abzurufen: zwei lange Blöcke mit sehr kurzer Pause dazwischen bilden das genauer ab als vier kurze mit voller Erholung.
Dazu kommen zwei Dinge, die auf der kurzen Distanz kaum ins Gewicht fallen. Erstens Aerodynamik über die Dauer: Die Position muss eine Stunde halten, ohne die Atmung einzuschränken, sonst kostet sie mehr als sie bringt. Zweitens die Versorgung: Bei über einer Stunde in der Sommerhitze des Leithatals gehören Trinken und eine kleine Kohlenhydratzufuhr geübt, inklusive der Frage, wie du in der Aeroposition überhaupt an die Flasche kommst.

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Ben verbindet Ziel, Strecke, aktuelle Belastung, Recovery und Kalender. So bleibt dein Plan auf das Rennen ausgerichtet, auch wenn dein Alltag nicht perfekt planbar ist.
ZeitFahr-CUP Speed Seibersdorf 44 ist 44 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
ZeitFahr-CUP Speed Seibersdorf 44 hat rund 128 Höhenmeter auf 44 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
ZeitFahr-CUP Speed Seibersdorf 44 ist als Flach eingestuft, im Schnitt 1,8 Höhenmeter pro Kilometer. 92 % der Strecke sind flach, 4 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 0 % sind steiler als 6 %.
Ja, ZeitFahr-CUP Speed Seibersdorf 44 ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Ja. Die Strecke von ZeitFahr-CUP Speed Seibersdorf 44 steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für ZeitFahr-CUP Speed Seibersdorf 44 sollte die Vorbereitung 44 km, 128 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für ZeitFahr-CUP Speed Seibersdorf 44 sollte 44 km, 128 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Ein Termin für die nächste Austragung steht noch nicht fest. Zuletzt gestartet wurde am 22. August 2026.
ZeitFahr-CUP Speed Seibersdorf 44 findet in Seibersdorf, Austria statt.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: zeitfahr-cup.at. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.