
Das GP Gippingen der Men Elite ist ein UCI-1.1-Rundstreckenrennen über 173,8 Kilometer im Aargau: vier Runden auf dem kurzen C-Kurs, danach sieben Runden auf der 20,2 Kilometer langen A-Schleife mit dem Anstieg nach Mandach. Rund 3 500 Höhenmeter machen es zu einem der härtesten Eintagesrennen der Schweiz.
Das Rennen beginnt mit vier Runden des 8,1 Kilometer langen C-Kurses von Leuggern über den Hardwald, Böttstein und Kleindöttingen zurück. Dieser Teil ist vergleichsweise flach und dient vor allem der Selektion durch Tempo, nicht durch Steigung.
Ab Kilometer 33 wechselt das Rennen auf die A-Schleife: 20,2 Kilometer über Fehrental, Schlatt, Loorholz, Mandach, Rotberg, Villigen, Böttstein und Kleindöttingen zurück nach Leuggern. Jede dieser sieben Runden enthält denselben 2,3 Kilometer langen Anstieg mit 6,4 Prozent im Schnitt und Rampen bis 14,6 Prozent, gut 145 Höhenmeter am Stück.
Damit fährt das Feld denselben Anstieg siebenmal, jeweils rund 20 Kilometer voneinander entfernt. Knapp ein Viertel der Strecke ist flach, jeweils rund acht Prozent liegen im steilen Auf- und Abfahrtsbereich, der Rest wechselt fortlaufend. Für ein Rundstreckenrennen ergibt das ein ungewöhnlich hügeliges Gesamtprofil.
| Start | Länge | Ø | Max. | Gewinn | Kat. |
|---|---|---|---|---|---|
| km 33,9 | 2,3 km | 6,4 % | 14,6 % | +147 m | Kat. 4 |
| km 54,3 | 2,3 km | 6,4 % | 14,3 % | +147 m | Kat. 4 |
| km 74,7 | 2,3 km | 6,4 % | 14,5 % | +147 m | Kat. 4 |
| km 79,8 | 1,7 km | 6,1 % | 10,6 % | +103 m | Kat. 4 |
| km 95,1 | 2,3 km | 6,4 % | 14,6 % | +147 m | Kat. 4 |
| km 115,4 | 2,3 km | 6,4 % | 14,3 % | +147 m | Kat. 4 |
| km 135,8 | 2,3 km | 6,4 % | 14,5 % | +147 m | Kat. 4 |
| km 156,2 | 2,3 km | 6,4 % | 14,6 % | +147 m | Kat. 4 |
Die Anstiegs-Kategorien folgen der Radsport-Konvention und bewerten das Gelände selbst (Länge und Steigung) unabhängig von der Sportart: Kat. 4 bezeichnet die leichtesten bewerteten Anstiege, Kat. 1 die härtesten, HC (hors catégorie, „außerhalb jeder Kategorie“) ist den brutalsten Anstiegen vorbehalten. Kurze Anstiege unterhalb der Kat.-4-Schwelle bleiben unbewertet.
Ein Rennen mit sieben identischen Anstiegen wird nicht am ersten und nicht am letzten entschieden, sondern an der Konstanz dazwischen. Die vier flachen C-Runden zu Beginn kosten in der Gruppe wenig, an der Spitze dagegen viel: Positionsarbeit dort ist fast immer verschwendet.
Entscheidend ist die Wiederholung des Mandach-Anstiegs ab Kilometer 33,9. Jede einzelne Passage ist mit gut sieben Minuten kurz genug, um sie hart zu fahren, und genau deshalb ist die Versuchung groß. Wer die ersten drei Durchgänge deutlich über der eigenen Dauerleistung fährt, ist beim fünften nicht mehr in der Gruppe.
Die zweite Falle liegt in den Abfahrten und den Anschlussstücken. Weil nach jedem Anstieg gut 18 flache bis fallende Kilometer folgen, schließen sich Lücken hier leicht, solange man im Windschatten fährt, und praktisch nicht, wenn man allein ist. Der teuerste Fehler ist deshalb, oben am Anstieg ein paar Meter reißen zu lassen und die Lücke dann allein schließen zu wollen.

Für die Elite-Distanz sind je nach Rennverlauf etwa viereinhalb bis fünfeinhalb Stunden zu erwarten. Der Belastungscharakter ist ausgeprägt intervallförmig: sieben harte Anstiege von je gut sieben Minuten, eingebettet in lange, schnelle Gruppenabschnitte mit hoher Grundintensität.
Rennentscheidend sind der fünfte bis siebte Durchgang des Mandach-Anstiegs, also die Kilometer 115 bis 160. Dort entscheidet die Fähigkeit, eine Belastung an der Schwelle nach bereits drei Stunden Rennen zu wiederholen, ohne dass die Leistung von Durchgang zu Durchgang abfällt.
Der Trainingsschwerpunkt liegt entsprechend auf wiederholten Schwellenintervallen von sechs bis zehn Minuten mit langen, aber nicht vollständigen Erholungen dazwischen, gefahren an einer Steigung um sechs bis sieben Prozent. Fünf bis sieben Wiederholungen in einer Einheit bilden das Rennen genau ab.
Ergänze lange Ausfahrten über vier bis fünf Stunden mit mehr als 2 500 Höhenmetern, bei denen die letzten Intervalle bewusst nach der dritten Stunde liegen. Dazu gehört Fahren im Feld: Auf einem Kurs mit langen Anschlussstücken entscheidet die Fähigkeit, günstig im Windschatten zu fahren, über die Reserven für den nächsten Anstieg.

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Radsporttage Gippingen GP ist 173,8 km lang. Diese Distanz bestimmt, wie viel Grundlagenausdauer, Tempohärte und Rennspezifik in den Trainingsplan gehören.
Radsporttage Gippingen GP hat rund 3.472 Höhenmeter auf 173,8 km. Das beeinflusst Pacing, Muskulatur und die Vorbereitung auf späte Rennabschnitte.
Radsporttage Gippingen GP ist als Bergig (Hilly) eingestuft, im Schnitt 19,7 Höhenmeter pro Kilometer. 25 % der Strecke sind flach, 28 % steigen moderat an (2 bis 6 %) und 8 % sind steiler als 6 %.
Der schwerste Anstieg von Radsporttage Gippingen GP beginnt bei Kilometer 33,9, ist 2,3 km lang, steigt im Schnitt 6,4 % an und bringt 147 Höhenmeter. Bewertung nach Radsport-Konvention: Kat. 4. Insgesamt sind 8 Anstiege erfasst.
Ja, Radsporttage Gippingen GP ist als Rundkurs angelegt: Start und Ziel liegen am selben Ort.
Ja. Die Strecke von Radsporttage Gippingen GP steht auf dieser Seite als GPX-Datei zum kostenlosen Download bereit — importierbar in Garmin, Wahoo, Komoot, Strava und jede andere App, die GPX liest.
Für Radsporttage Gippingen GP sollte die Vorbereitung 173,8 km, 3.472 Höhenmeter, aktuelle Belastung und verfügbare Trainingszeit berücksichtigen. Ein adaptiver Plan hilft, Schlüsselreize zu setzen, ohne Erholung und Alltag zu ignorieren.
Die Pacing-Strategie für Radsporttage Gippingen GP sollte 173,8 km, 3.472 Höhenmeter und dein aktuelles Leistungsniveau einbeziehen. Starte kontrolliert und plane Reserven für Abschnitte ein, in denen das Profil oder die Müdigkeit die Zielpace erschwert.
Radsporttage Gippingen GP findet am 13. Juni 2027 statt.
Radsporttage Gippingen GP findet in Leuggern, Switzerland statt.
Die Anmeldung läuft über den Veranstalter: gippingen.ch. YOUB zeigt dir Strecke, Höhenprofil und Trainingsplan für die Vorbereitung.